Grünen-Fragen zur Güllevergärung Informationsabend am 5. September

Voltlage – Einer Anlage zur Güllevergärung mit Gewächshaus und Nahwärmenutzung stehen die Grünen grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. „Geklärt werden muss vor einer Genehmigung durch Gewerbeaufsicht und Landkreis aber die Verträglichkeit für Nachbarn und Natur“, stellt Ratsherr Udo Urmann fest. Insbesondere müssten die Auswirkungen hinsichtlich Lärm auch von den angekündigten 40 Lkw täglich geprüft werden. Außerdem gehe es um Luftbelastungen und Gerüche. In Vorbereitung ist nach Kenntnis der Grünen bereits eine Untersuchung der Auswirkungen auf Flora und Fauna.

Voraussetzung für eine Genehmigung muss für die Grünen die Begrenzung der Menge der anfallenden Gülle sein. „Angesichts der bestehenden Probleme wie Nitrat- und CO2-Belastung darf durch eine solche Anlage nicht Tür und Tor geöffnet werden für den Bau weiterer Großmastställe“, betont Grünen-Sprecher Markus Knuf. Ohnehin sei in vielen Gemeinden die naturverträgliche Belastung von zwei Großvieheinheiten schon deutlich überschritten, in Merzen sogar um mehr als das Dreifache, bekräftigte der dortige Ratsherr Josef Klausing.

Geklärt wissen wollen die Grünen auch, wer im Falle von Schäden die Verantwortung trägt. Bisher gibt es nach ihrer Kenntnis ca. 50 Gesellschafter, die die Anlage bis Anfang 2020 in Betrieb nehmen wollen. Über diese Fragen wollen die Grünen mit Projektmanager Michael Kruse am 5. September sprechen. Interessierte sind eingeladen um 19.30 Uhr, Gaststätte Voltager Hof (Hauptstr. 5).

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