Knuf, Wilke und Brackmann weiter Grünen-Vorstand

Energieeffiziente Bautechniken sollen vorgestellt werden

Neuenkirchen – Markus Knuf (Voltlage) als Sprecher, Claudia Wilke (Merzen) als Schriftführerin und Laurenz Brackmann (Neuenkirchen) als Kassierer sind für weitere zwei Jahre in den Vorstand des Samtgemeindeverbandes Neuenkirchen von Bündnis 90/Die Grünen gewählt worden. „Wir sind für die Kommunalwahlen im kommenden Jahr gut aufgestellt und wollen die ökologischen und sozialen Themen weiterhin konsequent anpacken“, erklärte Knuf.

Enttäuscht zeigten sich die Grünen, das ihr Vorschlag, Bauwillige über energieeffiziente Techniken zu beraten, seitens der Rathäuser bisher nicht aufgegriffen worden sei. „Wir werden deshalb selber einen Fachvortrag vorbereiten und dazu alle Interessierten einladen“, kündigte Ratsherr Josef Klausing an. Plusenergiebauweise komme nicht nur der Umwelt, sondern langfristig auch dem eigenen Geldbeutel zu Gute, weshalb rechtzeitige qualifizierte Beratung enorm wichtig sei.

Schon bei den anstehenden Bauplanungen Östlich der Overbergstraße, Nördlich der B218 und Kita am Pastorenholz in Merzen, Südlich Haarmeyers Kamp in Neuenkirchen und Östlich Sterthauk in Voltlage sollten nach Wunsch der Grünen energiesparende Techniken zum Tragen kommen. „Durch den fortschreitenden Klimawandel und dadurch verursachte Dürren wird es einen Mangel an Biomasse geben, die für eine verlässliche Nahwärmeversorgung erforderlich ist“, betonte Laurenz Brackmann. Deshalb sei bei Neubauten eine unabhängige und sicherere Versorgung durch die Nutzung von Erdwärme und Solarenergie sinnvoll bei gleichbleibenden Kosten. Ratsherr Ronald Hülsmann wies auf Anreize durch Fördermöglichkeiten hin.

Die Umspannanlage in Hackemoor solle trotz Kritik ab 2021 gebaut und 2024 in Betrieb genommen werden, berichtete Klausing. Zum Gebiet Hackemoor hätten die Grünen den Landkreis um Auskunft zur Rechtmäßigkeit einer früheren Waldumwandlung gebeten. Während es in Voltlage und Neuenkirchen Fortschritte bei der Rückgewinnung unrechtmäßig umgepflügter Wegeseitenränder gebe, stehe Merzen erst am Anfang.

Beteiligen wollen sich die Grünen in der Samtgemeinde am landesweiten Volksbegehren Artenvielfalt. „Absichtserklärungen für mehr Tier- und Gewässerschutz reichen nicht aus, erforderlich sind verbindliche gesetzliche Regelungen“, so Knuf. Unterschriftenlisten können bestellt werden per E.-mail info@gruene-os-neuenkirchen.de.

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